Keramik-Symposien

Keramiksymposium 2020

Behandlungsplanung am konkreten Fall

Die AG Keramik veranstaltete ihre 20. Jahrestagung im November per Live Übertragung aus der Digital Dental Academy in Berlin. Die Referenten diskutierten verschiedenste Optionen einer Patientenbehandlung und vermittelten wichtige Entscheidungswege für das keramische Konzept und seine Alternativen.

Entscheidungskaskade bei einer „Frontzahnversorgung“

Der AG Keramik Vorsitzende Dr. Bernd Reiss freute sich in seiner Begrüßungsrede zum Symposium über ein interessiertes Auditorium mit „sehr keramikambitionierten“ Teilnehmern an den Bildschirmen. Vom Podium der DDA aus referierten Professor Dr. Florian Beuer, Zahntechnikermeister Andreas Kunz, Zahnarzt Peter Neumann sowie Dr. Bernd Reiss. Getreu dem Ziel der AG Keramik, „die therapeutischen und technischen Möglichkeiten von Dentalkeramiken objektiv zu eruieren“ erörterte das Team an einer sequenzweise eingespielten Patienten-Behandlung viele Entscheidungsschritte hin zu einer fundierten Therapielösung. Am Tag zuvor hatte Professor Beuer den Patientenfall, eine Frontzahnversorgung mit vollkeramischer Restauration auf einem Implantat und einem avitalen natürlichen Zahn, durchgeführt und aufgezeichnet.

Alternativen und Varianten

Zunächst diskutierten die Referenten verschiedene Behandlungsoptionen, so zum Beispiel Extrusionstechniken als Alternative zur Extraktion nach einer tiefen palatinalen Fraktur. Mit Verweis auf den realen Fall, bei dem Zahn 11 bereits fehlte, erläuterte Peter Neumann die Vor- und Nachteile einer Maryland-Brücke. Professor Beuer hatte im Einklang mit dem Wunsch des Patienten entschieden, eine klassische zweizeitige Implantation mit simultaner lateraler Knochenaugmentation sowie eine Weichgewebeaugmentation zur Rekonstruktion des Volumens durchzuführen. Die Implantation erfolgte statisch navigiert mit einer präzisen Bohrschablone auf Grundlage der DVT-Daten mittels SMOP. Für den vorliegenden Fall bot die analoge Abformung mit individualisierten Abformpfosten und einer präzisen Übertragung des vorher mittels eines Provisoriums ausgeformten Emergenzprofils einen klinischen Vorteil. Vergleichsweise wurde jedoch auch die digitale Erfassung mit zwei Intraoralscannern (Primescan, Dentsply Sirona; Trios 4, 3shape) gezeigt.

Analog und digital im Vergleich

ZTM Andreas Kunz hatte den Patienten im Vorfeld einer ästhetischen Analyse unterzogen. Sein Ziel war es dann, das Weichgewebe und das Abutment aufeinander abzustimmen und das Emergenzprofil präzise auf die finale Situation zu übertragen. „Digital macht es bei mir nur Sinn,
wenn es schneller geht als analog“, betont Kunz. Nach diesem Prinzip hatte er das Abutment aus Zirkonoxid im CAD/CAM-Verfahren hergestellt, die Kronen aber in Wachs modelliert. Bei der Auswahl der Keramik orientierten sich Zahnarzt und Zahntechniker nicht zuletzt an der S3 Leitlinie, die für die Frontzahnkronen Lithiumdisilikat oder verblendete Zirkonoxidkronen empfiehlt. Beide Kronen sowie das Veneer für den retinierten Zahn 13 wurden aus Glaskeramik (IPS e.max, Ivoclar) gefertigt und adhäsiv eingesetzt.

AG Keramik: Wissen, was in der Praxis passiert

Dr. Bernd Reiss brachte am Ende der Veranstaltung den Anreiz für die Arbeit der AG Keramik auf den Punkt: „Bei jeder Behandlung gibt es so viele Entscheidungen zu treffen. Daher fragen wir bei der AG Keramik, was in der Praxis passiert und was wir für die Praktiker/innen tun können. Mit unserer Praxisbefragung sowie unserer Qualitätsstudie Ceramic Success Analysis (CSA) erhalten wir regelmäßig wertvolle Hinweise zur Verwendung der Materialien und Verfahren und können das auch an die Zahnärzte und Zahntechniker zurückspiegeln.“

Mehr Informationen zur Arbeit der AG Keramik finden Sie hier auf unserer Homrepage

Und hier geht es zum SymposiumVideo

Keramiksymposium 2019 in Hamburg

Das 19. Keramik-Symposium fand am Samstag, 30.11., im Rahmen des DGI-Kongresses, 29.-30.11., unter dem Motto „Konzepte im Wettstreit“ in Hamburg statt.

Als AG Keramik waren wir erneut von der DGI als wissenschaftlichen Partner für die Gestaltung der Jahrestagung ausgewählt worden, um uns aktiv
in diese herausragende Fortbildungsveranstaltung einzubringen.

Implantate und die Anwendung keramischer Werkstoffe sind Verfahren, die in den letzten Jahren immer wieder innovative Neuerungen hervorgebracht haben.

Neben der Erweiterung biologischer Kenntnisse haben die Materialentwicklung für die Prothetische Versorgung sowie der Einsatz neuer digitaler Technologien entscheidend zum Erfolg dieser Königsdisziplin der Zahnmedizin beigetragen.

Für den klinischen Erfolg ist eine fachübergreifende Kompetenz wichtiger denn je. Am Beispiel eines komplexen Falls in der Panel-diskussion trugen wir Rechnung:

Entlang des Verlaufs vom Befund bis zur Nachsorge konnten unsere Experten – Chirurgen, Materialkundler, Prothetiker, Techniker - ihre jeweilige Expertise bei den aufeinanderfolgenden Behandlungsschritten mit Ihnen teilen und Sie an den Entscheidungsprozessen teilhaben lassen.
Dabei ging es nicht nur um die Darstellung perfekter Ergebnisse, sondern auch um die Vermeidung von Misserfolgen.

Forum AG Keramik

11:30 – 12:15 Uhr    Dr. Stefan Röhling
                            "Keramikimplantate: "reif" für den klinischen Alltag?
                             Vorbericht zum Referat von Dr. Stefan Röling

12:15 – 13:00 Uhr    Dr. Bernd Reiss und Dr. Frank Pfefferkorn
                            "Keramische Versorgungen: Theorie und Praxis"

                            Preisverleihung Videopreis u. Forschungspreis

13:00 – 14:00 Uhr    Pause und Besuch der Implant Expo

14:00 – 15:30 Uhr    Prof. Dr. Florian Beuer, Dr. Frederic Hermann,
                            Andreas Kunz, Dr. Bernd Reiss, Prof. Dr. Stefan Wolfart
                            "Paneldiskussion – der komplexe Fall gemeinsam gelöst"

15:30 – 16:00 Uhr    Mitgliederversammlung

Schnappschüsse vom 19. Keramiksymposium – hier klicken
…und….
Fachübergreifende Kompetenz: DGI und AG Keramik hier klicken

Keramiksymposium 2018 in Frankfurt

Misserfolge erkennen, beherrschen, vermeiden

Das Keramiksymposium fand im Rahmen des DTZT ( Deutscher Zahnärztetag  08. - 10.November 2018) in Frankfurt am Main statt.

Implantatprothetik im Fokus – Orientierung für Insertion und Suprastrukturen  zum Symposiumbericht

Referenten des Keramiksymposiums waren:
Hier lernen Sie die Referenten und deren Themen kennen  (bitte hier klicken).

„Table Tops im Fokus“
Expertise zu Kauflächen-Veneers.
Vorbericht zum Referat von Univ.-Prof. Dr. A. Piwowarczyk  (hier bitte klicken).

18. Keramik-Symposium bietet Orientierung
Klinische Bewährung von Implantaten – Werkstoffbewertung – Okklusal-Veneers – Preisgekrönte
Forschungsarbeiten & Videos. (hier bitte klicken).

Haben sich Keramik-Abutments bewährt“ 
Ein Vorbericht zum Referat von Dr. Karl-Ludwig Ackermann  (hier bitte klicken).

Keramiksymposium 2017 in Hamburg

Vollkeramik auf Implantaten – geht das?
Frau Dr. Anja Zembic, Universität Zürich, und ZTM Vincent Fehmer, Universität Genf, stellen auf dem 17. Keramiksymposium ihre Erfahrungen mit vollkeramischen Suprastrukturen auf Implantaten vor.

Zum Nachlesen

Implantation in der ästhetisch sensiblen Zone

Über Knochenaugmentation und die „Rote Ästhetik“ wird PD Dr. Michael Stimmelmayr auf dem 17. Keramiksymposium sprechen.
Hier ein Bericht zur Implantatversorgung im Frontzahnbereich

Der Natur auf der Spur – gemeinsam zum Praxiserfolg

Unter dem Leitgedanken verfolgen die Veranstalter den holistischen Ansatz, mit dem „Blick auf das Ganze“ durch interdisziplinäre Therapiekonzepte Zahnärzte mit Schwerpunkten in den Fachgebieten Implantologie, Prothetik, Parodontologie, Gnatologie und Ästhetik sowie Zahntechniker zusam-menzuführen und bisher reduktionistische Sichtweisen einzelner Disziplinen aufzulösen.

Im Vorspann der Tagung werden implantologische Workshops stattfinden, unterstützt von Unte-nehmen wie Bego, Bredent, Glidewell, Dentsply Sirona, Hu-Friedy, Sunstar, Zeramex u. a.

Zielgruppe: Zahnärzte & Zahntechniker
Fortbildungspunkte: 16

+++Ermäßigte Teilnehmergebühr für Mitglieder+++

Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde e. V. (AG Keramik)
Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin e.V. (DGÄZ)
Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie e.V. (DGOI)
Deutsche Gesellschaft für Computergestützte Zahnheilkunde e.V. (DGCZ)
Quintessenz Verlags-GmbH

Die stille Revolution erreicht das Implantat

Fachgesellschaften reflektieren interdisziplinär die rote und weiße Ästhetik implantologischer Therapiekonzepte.

Ausblick auf das 17. Keramik-Symposium mit DGÄZ, DGOI, DGCZ und AG Keramik.

Bericht

Themen des 17. Keramik-Symposiums auf einen Blick

Referat-Übersicht, Abstracts sowie Berichte zur vollkeramischen Restauration und Implantatprothetik.
Ferner: Die Gewinner des Forschungs- und Videopreises stellen sich vor.

Handout

Keramiksymposium 2016

Verblendet vs. Monolithisch – Auftakt zum 16. Keramiksymposium.

Die Implantologie reflektiert meist die Überlebensraten von Zahnimplantaten in toto und bezieht hierbei die klinischen Erfahrungen mit Kronen & Brücken ein, die in der rekonstruktiven Prothetik geschöpft wurden. Es wurde die Erkenntnis gewonnen, dass für das Überleben der Implantatversorgung in hohem Maße die Dauerbelastbarkeit der Suprakonstruktion verantwortlich ist.

Der Symposiums-Beitrag thematisiert die Optionen verblendeter und monolithischer Kronen & Brücken aus Vollkeramik.

Programm

Handout: Abstract des Symposiums, bitte hier klicken

Streiflichter vom 16. Keramiksymposium – ein illustrierter Überblick

...einer gut besuchten Veranstaltung mit Höhepunkten: 

Verleihung des Forschungs- und Video-Preises, kompetente Referenten aus Klinik und Praxis, Stabwechsel in der AG Keramik-Geschäftsstelle.

Einblicke

15. Keramiksymposium 2015

Das AG - Keramiksymposium fand in diesem Jahr am 06./07. November, begleitend zum Deutschen Zahnärztetag statt.

15. Keramiksymposium auf dem Deutschen Zahnärztetag
stellte neue Restaurationswerkstoffe und Verarbeitungstechnologien sowie implantatgetragene Versorgungen vor.

Referenten berichteten über praktische Erfahrungen mit funktionellen und okklusalen Rehabilitationen.

Programmübersicht

Programm Deutscher Zahnärztetag

Handout: Abstract des Symposiums, bitte hier klicken

Der Natur auf der Spur

.. war der Leitgedanke des 14. Keramiksymposiums der AG Keramik, das am 5. und 6. Sept. 2014 in Hamburg stattgefunden hat. Das Symposium war eingebettet in den Kongress der wissenschaftlichen Gesellschaften DGZ, DGÄZ und deren Tochtergesellschaften sowie der DGCZ.

Im Rahmen dieser gemeinsamen Tagung mit den wissenschaftlichen Gesellschaften  DGZ, DGÄZ und deren Tochtergesellschaften sowie der DGCZ und der AG Keramik, fand am Samstag,  6. September 2014, auch ein  Zahntechnikerforum statt.

Das Programm und die Anmeldeinformationen finden Sie hier als pdf

Handout: Abstract des Symposiums, bitte hier klicken

Keramiksymposium 2013 in Frankfurt am Main

Die AG Keramik veranstaltete am Samstag, den 30. November 2013, in Frankfurt/Main, Kongress-Zentrum im Messegelände in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) das 13. Keramik-Symposium.

Das Symposium der AG Keramik fandt im Rahmen des 27. Kongresses der
DGI statt und bietet jährlich ein interdisziplinäres Forum für den Austausch zwischen Wissenschaftlern, Praktikern, Materialexperten und Zahntechnikern.

"Viele Blickwinkel verbessern die Sicht: Keramik und mehr"

Das Programm:

9:00   Übersicht Materialien und Indikationen – Ein Praxiskonzept, Jan Hajto, München
9:45   Korrekturen missglückter implantatprothetischer Frontzahnversorgungen,  
          Michael Stimmelmayr, Cham
10:30  Kaffeepause
11:00  Digitaler Workflow und Langzeitbewährung für keramische Restaurationen auf dentalen
           Implantaten, Karl-Ludwig Ackermann, Filderstadt
11:45  Keramik-Navigator, CSA und CSA +
           Verleihung des Forschungspreises

12:30  Mittagspause
14:00  Innovative CAD/CAM Materialien: Klinik & Wissenschaft, Petra Güß, Freiburg
14:45  Komplexe Versorgungen aus Vollkeramik mit Veränderung der
           Vertikaldimension der Okklusion, Daniel Edelhoff, München
15:30  Ende der Veranstaltung

Moderation: Klaus Wiedhahn, Buchholz

Hier geht es zu den Abstracts der Referenten

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Leitfaden bildet die Arbeit im zahnärztlichen Team: 
Materialkundliche, parodontologische, implantologische, zahntechnische und praktische Aspekte verschmelzen zur perfekten Therapie.

Forschungspreis „Vollkeramik 2013“
Im Rahmen der Veranstaltung erfolgt die Verleihung des
Forschungspreises „Vollkeramik 2013“.


Neben der Verleihung des „Forschungspreises Vollkeramik“ für prämierte Arbeiten zur vollkeramischen Restauration findet auch die 
Würdigung des Gewinners des 1. Film-Festival der AG Keramik statt.

Keramiksymposium 2012

Keramik interdisziplinär - ein breites Wissenspektrum als Garant für den Erfolg


...das war der Leitgedanke des 12. Keramiksymposiums der AG Keramik am 10. Nov. 2012. Sechs Experten referierten zum Stand der vollkeramischen Restauration - und die Gewinner des Forschungspreises nahmen ihre Auszeichnungen entgegen.

Wenn Sie hier klicken, stoßen Sie auf den Übersichtsbericht des Symposiums.

 

Einige Referenten stellen Ihre Themen auf dem 12. Keramiksymposium und auf dieser Seite dem Fachpublikum vor. Hier können Sie auch nach der Veranstaltung wissenswertes aus den Vorträgen nachlesen. 

PD Dr. Oliver Ahlers, Hamburg: "Bruxismus und Vollkeramik - geht das?" (Bericht)

Prof. Dr. Michael Behr, Regensburg: "Verblendfrakturen auf Metall und ZrO2" (Bericht)

PD Dr.-Ing. Martin Rosentritt, Regensburg: "Ideale Keramik - mein Werkstoff?" (Bericht)

Dr. Bernd Reiss, Malsch, Vorsitzender der AG-Keramik: Klinische Navigation (Bericht)

Interessierte und Teilnehmer des 12. Keramiksymposiums finden hier die Abstracts der Vorträge sowie die Preisträger des Forschungspreises 2012 und deren prämierten Arbeiten
(Info)

Die Vorträge von der Veranstaltung 2011

Die Zukunft ist digital | Beuer & Schweiger
Digitaler Workflow & Vollkeramik | Güß
Die Zukunft der Zahnheilkunde scheint digital | Marquardt & Semsch
Neue Möglichkeiten und Indikationen für Inlays | Zaruba
Clinical long-term evaluation of all-ceramic restorations | Beier
Implantatprothetische Fallvorstellungen | Zöllner
Aktueller Stand der CSA | Reiss