Wissenschaft

Die Wissenschaft und die Weiterbildung ist ein ganz zentrales Thema bei  der AG Keramik. Wir wollen Wissen teilen, informieren, schulen und fortbilden. Machen Sie mit bei unserem Netzwerk.

Klinik, Expertisen

Lesen Sie in unserern Expertisen nach. Wir haben ein umfangreiches Archiv über viele Themen.

Fortbildung

Seit den 90er Jahren begleitet die DGCZ die Entwicklung der Digitaltechnik in der Zahnheilkunde.
Der 24. Masterkurs fand am 9.-11. Juni 2016 statt und bietete wieder hochinteressante, praxisrelevante Beiträge. 

Zum Nachlesen.

Neue Erkenntnisse zur Digitaltechnik, Vollkeramik und Implantatprothetik auf der IADR 2013

Teil 1: Digitaltechnik, ZrO2-Restauration, Monolith-Kronen - Bericht
Teil 2: Lithiumdisilikat, Implantatprothetik, ZrO2-Enossalpfeiler - Bericht

Forschungspreis

Der Forschungspreis Vollkeramik prämiert alljährlich Fortschritte in der Zahnrestauration mit Dentalkeramiken.

Ermuntert durch die Kompetenz der bisherigen, belohnungswürdigen Arbeiten schreibt die Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde e.V. erneut den Forschungspreis für bisher noch nicht eingereichte wissenschaftliche Arbeiten auf den Gebiet der vollkeramischen Zahnversorgungen aus. 

Seit dem Jahr 2000 haben über 50 Preisträger den Forschungspreis der ag-keramik erhalten. Schauen Sie einfach mal rein.

Akuelle Pressenachricht zur neuesten Ausschreibung

Zielsetzung des "Forschungspreises Vollkeramik"

Mit der Stiftung des Preises sollen Forschungsarbeiten und Publikationen in folgenden Themengruppen gefördert werden:

  • Defektorientierte Behandlung für den Einsatz vollkeramischer Werkstoffe
  • Darstellung von Risikofaktoren mit Keramikwerkstoffen und Befestigungssystemen
  • Erfahrungen mit adhäsiven Verfahren
  • Bearbeitungstechniken verschiedener Keramiken
  • Untersuchungen über das Langzeitverhalten
  • Evaluation für eine praxisgerechte Umsetzung

Studien-Leitlinien

Hier werden evidenzbasierende Aussagen getroffen und veröffentlicht

Was hat sich langfristig bewährt, was noch nicht?

Vollkeramische Restaurationen sind heute ein integraler Bestandteil im restaurativen Behandlungskonzept. Die S3 Leitline zur Versorgung mit vollkeramischen Kronen und Brücken belegt die klinische Bewährung nach mindestens 5jähriger Tragedauer. 
Der Bericht versucht, den Einfluss von Parafunktionen und Bruxismus auf die Lebensdauer der Restaurationen darzustellen, obwohl in vielen Studien Patienten mit funktionellen Störungen und deren Befunde selten ausgewiesen werden. Vollkeramik bei Bruxismus auszuschließen, ist nicht mehr hinnehmbar; ein großer Prozentsatz der Bevölkerung „verarbeitet Spannungen und Stress über die Zähne“. 
Der Artikel stellt sich dieser Herausforderung mit Lösungen. 

Hier gehts zum Bericht.

Navigation führt zum klinischen Erfolg
Niedergelassene Zahnärzte vergleichen Behandlungsdaten  - hier zum Bericht

Keramikschichtstärken neu definiert - von Prof. Karl-Heinz Kunzelmann, München

CSA-Studie

Kumuliert haben sich 690 niedergelassene Zahnärzte der CSA-Feldstudie angeschlossen und innerhalb von 20 Jahren 23.767 Einsetzbefunde und 35.475 Nachuntersuchungs-Protokolle zur Verfügung gestellt (Stand Sept 2017).

Damit bietet diese weltweit einzigartige, longitudinale Studie mit hoher Patiententreue viele Informationen aus der Praxis zum klinischen Verhalten von Keramikwerkstoffen, Dentinadhäsiven, Materialkombinationen und deren Überlebensraten.

Hier zum Bericht.

Eigene, objektive Bewertung neuer Materialien und methoden - das beste Instrument: CSA

Wir werden im Moment überschwemmt von einer Flut neuer Materialien und Empfehlungen mit diesen besser umzugehen. Es ist dabei häufig schwierig den Überblick zu behalten, zumal sich einige Aussagen widersprechen. Die Ceramic Success Analysis CSA bietet die Möglichkeit, den eigenen individuellen Umgang mit einer Technik objektiv zu evaluieren. Sie sagen uns was Sie machen. Und wie Sie es machen. Und wir vergleichen Ihre Vorgehensweise mit der  Ihrer  bereits teilnehmenden Kollegen (die Basis hierfür sind mehr als 250 Praxen mit weit über 10.000 eingesetzten vollkeramischen Restaurationen).

Sie berichten über den klinischen Verlauf und wir vergleichen Ihre Ergebnisse mit denen der Gesamtgruppe. Als objektiver Maßstab dienen hierfür die Ereignisanalyse und die Erfolgsanalyse mit kumulierten Überlebenskurven (Kaplan Maier). Ihre Ergebnisse sind sofort für Sie online abrufbar und Sie erhalten darüber hinaus ein jährliches Feedback als Vergleich Ihrer Ergebnisse mit dem Ihrer Kollegen (basierend auf Ergebnissen bis zu 30 Jahren).

Da für Sie online eine individuelle Datenbank erstellt wird, ist die Eingabe sehr einfach und auch delegierbar, der persönliche Nutzen sehr hoch.

Einige Kollegen gehen dabei noch einen Schritt weiter:
Sie setzen am gleichen Patienten Ihr bewährtes Vorgehen mit dem vorhandenen Material an einem Zahn ein während ein zweiter Zahn mit dem neuen, hochgepriesenen Material oder mit einer alternativen Methode versorgt wird. Durch die objektiven Kriterien ist eine individuelle Beurteilung möglich. 
  
Das Projekt ist dank der Unterstützung der AG Keramik für die Teilnehmer kostenfrei. Machen Sie mit, es lohnt sich. Und wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. 

www.csa-online.net

Konkret bedeutet die Teilnahme an der CSA-Studie für den Zahnarzt drei Schritte:

  •  
  • Erstellung eines Einsetzprotokolls für 50 Patienten
  •  
  • Protokollierung von Nachuntersuchungen und Ereignissen
  •  
  • Evaluation der eigenen Ergebnisse durch Vergleich mit den Mittelwerten der Kollegen.
  •  

Der dafür erforderliche Zeitaufwand ist gering und delegierbar. Die Dateneingabe erfolgt online unter: 
www.csa-online.net  

Nach der Dateneingabe kann der Internet-Zahnarzt die Auswertung der Einsetzbefunde in  grafischer Aufarbeitung direkt online einsehen. Die individuellen Praxisdaten sowie die Durchschnittswerte sind anonym dargestellt. Einzeldaten wie klinische Ausgangssituation, klinisches Vorgehen, besondere Maßnahmen, Größe der Restauration und Zahntyp sind farblich nach Gruppen gegliedert. Besonders auffällige Unterschiede zwischen Individualdaten und Mittelwert werden kommentiert. Der Zahnarzt kann mit Hilfe dieser Auswertung wertvolle Schlüsse für sein praktisches Vorgehen ziehen. Zudem wird auch ein direkter Kontakt mit der AG Keramik angeboten, falls wichtige Rückfragen anstehen. Dies bedeutet die Möglichkeit eines konkreten Feedbacks und des Erfahrungs- und Informationsaustausches. All das geschieht im kollegialen Vergleich und dabei anonym, freiwillig und auf internationaler Ebene.

Erfahrungen aus einer Pilotstudie 250 Kollegen sind mit der Dokumentation von mehr als 4000 Fällen seit mehr als 12 Jahren Vorreiter für dieses Projekt) zeigen, wie viele Konsequenzen sich schon aus der Analyse der Einsetzprotokolle ergeben können. Nicht nur die unterschiedlichen Indikationsstellungen, sondern vor allem das ungeahnte Spektrum von Möglichkeiten beim klinischen Vorgehen waren überraschend.

Auch die Nachuntersuchungen können online eingegeben werden. Dabei werden Parameter erfasst, die auch im Rahmen einer normalen Routineuntersuchung erhoben werden. Ereignisse, Komplikationen, therapeutische Nacharbeit oder Misserfolge werden gesondert erfasst.

Auch hier ist eine direkte Analyse graphisch aufgearbeitet online verfügbar. Besonders übersichtlich ist dabei die Kaplan-Meier Darstellung der Erfolgswahrscheinlichkeit, die das eigene Ergebnis für jede Einzelpraxis im Vergleich mit der Gesamtgruppe direkt anzeigt - ein in der Zahnmedizin einmaliges Werkzeug.

Das durchwegs positive Feedback der derzeit über 200 Projektteilnehmer hat bestätigt, dass die Auswertungen und Ergebnisse von großer Relevanz für die Praxis sind, und dass das Qualitätssicherungsprojekt der AG Keramik mittlerweile ein wichtiges Forum für den kollegialen Informationsaustausch geworden ist. Die Aufnahme in das Qualitätssicherungsprojekt erfolgt unbürokratisch und schnell: Anmelden unter www.csa-online.net - registrieren und Kennung erhalten, Daten eingeben. Bei Fragen oder Problemen genügt ein Anruf bei der Geschäftsstelle der AG Keramik und es wird Ihnen geholfen. Die Qualitätssicherung kann morgen beginnen.

Eine Urkunde wird als Anerkennung der freiwilligen Teilnahme jeweils am Jahresende nach Erhalt der Einsetzbefunde bzw. der jeweiligen Nachuntersuchungsbefunde (wobei nicht in jedem Jahr alle Zähne kontrolliert worden sein müssen) zugesandt werden. Des weiteren erhält jeder Zahnarzt seine jährliche Auswertung zugeschickt. Regionale Untergruppen, wie sie sich beispielweise bei den Pilotgruppenteilnehmern gebildet haben, bieten eine weitere, sehr effiziente Möglichkeit des Gedanken- und Erfahrungsaustausches.

 

Die Ergebnisse, die wir bereits nach einem relativ kurzen Zeitraum aufzuweisen haben, sind außerordentlich bemerkenswert. Es ergeben sich sehr schnell ganz konkrete Konsequenzen für einzelne Behandler, und das Potential ist noch lange nicht ausgeschöpft. Will man beispielsweise auf eine andere Keramik umstellen oder ein anderes Material verwenden oder eine neue Einsetztechnik versuchen, so kann man zwei Gruppen in der Praxis miteinander vergleichen. Man wählt eine Zahnarztnummer für das Verfahren „A“ und ordert eine zweite Zahnarztnummer für das Vorgehen „B“. Die Verlaufskontrolle ergibt dann schnell eine objektive Klarheit, ob und wenn ja welche Unterschiede zwischen den Vorgehensweisen bestehen. Es hat sich gezeigt, dass der individuelle Umgang, das eigene, behandlerspezifische  „Handling“ der Materialien ein wichtigerer Parameter als objektive Labordaten sein kann. Eigene, dokumentierte klinische Erfahrung ist immer besser, als sich allein auf die Aussagen des Depotvertreters oder des Kollegen oder des wissenschaftlichen Gurus zu verlassen.

Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, was man wirklich tut, und was dabei herauskommt.
Dr. Bernd Reiss

Interessenten für Qualitätssicherung in der Praxis wenden sich an:

Arbeitsgemeinschaft Keramik
Postfach 100 117
D-76255 Ettlingen
Tel.: (0721) 945 2929
Fax: (0721) 945 2930
info@ag-keramik.de
www.csa-online.net

Labor QS

AG Keramik bietet Zahntechnikern Teilnahme an Langzeitstudie.

ETTLINGEN. – Klinische Studien in der Zahnheilkunde werden in der Regel universitär durchgeführt und dienen als Qualitätsnachweis für Behandlungsverfahren und Restaurationswerkstoffe. Da zahnärztliche Versorgungen jedoch überwiegend in der niedergelassenen Praxis ausgeführt werden, haben deren klinischen Befunde und Nachuntersuchungsergebnisse eine erhebliche Relevanz für den Qualitätsstandard in der Generalistenpraxis. Beispielhaft und international einzigartig ist in diesem Zusammenhang die Qualitätssicherungsstudie der Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde (AG Keramik). Niedergelassene Zahnärzte erheben seit 15 Jahren die Befunde ihrer vollkeramischen Restaurationen, geben die Ergebnisse unter  HYPERLINK "http://www.csa-online.net" www.csa-online.net an die AG Keramik und erhalten einen Vergleich mit den anonymisierten Mittelwert-Ergebnissen von allen Studienteilnehmern. Mit den Daten dieser „Ceramic Success Analysis“ (CSA) kann der einzelne Zahnarzt seine eigene klinische Vorgehensweise vergleichen und im Bedarfsfall verändern.

Wären überbetrieblich geschöpfte, vergleichende Qualitätsaussagen zur Restaurationstechnik nicht auch für den Zahntechniker interessant? Es gibt zwar Dentallabors, die eigene Qualitätsmerkmale dokumentieren, um die Gründe und Vorgehensweisen bei eventuellen Kundenreklamationen rekonstruieren zu können. Es fehlt ihnen aber die Vergleichsmöglichkeit mit den Erfahrungen von Kollegen in anderen Laboren. Es fehlt ihnen dadurch auch ein Verfahren, bewährte Techniken auf breiter Basis anhand dokumentierter Fälle zu evaluieren und Risiken für Werkstoffe und Fertigungsverfahren vorausschauend einzuschätzen. 

Anbetrachts der Vielzahl neuer Werkstoffe und Behandlungsverfahren haben sich viele Zahnärzte in Qualitätszirkeln zusammen geschlossen, um ihre klinischen Erfahrungen auszutauschen. Deshalb ist es völlig legitim und sogar dringend angeraten, dass Zahntechniker ebenfalls ihre Ergebnisse anonym auf einer breiten Plattform austauschen und dadurch neue Erkenntnisse gewinnen. 

Die guten Erfahrungen aus dem Qualitätssicherungsprojekt mit niedergelassenen Zahnärzten hat die AG Keramik zum Anlass genommen, eine Plattform als „Langzeit-Qualitätssicherungsstudie für Zahntechniker“ unter dem Namen „Ceramic Success Analysis Plus“ einzurichten. Auf einem Erhebungsbogen (Abb. 1) für großgliedrige, vollkeramische Restaurationen gibt der Zahntechniker die Ausgangsbedingungen der Arbeit an wie Art und Umfang der Versorgung, Präparationsform, Werkstoff als Gerüstmaterial, Gerüstgestaltung, Fertigungsweise, Konnektorenmaße, Sinter- und Verblendtechnik und gibt das Formular an die AG Keramik. Damit befindet sich der Teilnehmer in einem auf Qualität orientierten Netzwerk von Dentallabors, die erfahren wollen, wie sicher und beständig ihre vollkeramischen Arbeiten sind. Von der AG Keramik erhält der Zahntechniker eine Auswertung zurück, die seine eigenen Daten und die Mittelwerte aller kollegialen Studienteilnehmer enthält. Damit kann jeder Teilnehmer system- und werkstoffunabhängig die gewählten Verfahren analysieren und Erfahrungen über Material- und Verarbeitungskombinationen sammeln. Das Erkennen von Risiken aus gemeldeten Misserfolgen zählt zu den weiteren Vorteilen der Studie. Der Zahnarzt wird es besonders schätzen, wenn sein Zahntechniker methodisch die Qualität der Arbeit kontrolliert und aus kollegialen, anonymisierten Vergleichen Erkenntnisse für bewährte Fertigungsverfahren gewinnt.

Die Teilnahme an der Studie „Ceramic Success Analysis Plus“ ist für den Zahntechniker kostenlos. 

Anmeldungen nimmt die AG Keramik entgegen: Tel. (0721) 945 2929, Fax 945 2930, 
E-Mail: info@ag-keramik.de

Kontakt: Cornel Weber ZTM, AG Keramik 

E-Mail: cornel.weber@vollkeramik.de

Hier können Sie sich den Flyer zum Thema Qualitätssicherung "Ceramic Success Analysis Plus" downloaden.

Fachgesellschaften

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Deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnheilkunde

Deutsche Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde

Deutsche Gesellschaft für Implantologie e.V.