16 Jahre Forschungspreis – eine Motivation für künftige Teilnehmer

Viele neue Verfahren und praktische Hinweise, von Forschungspreisträgern erprobt und beschrieben, haben in den vergangenen Jahren Eingang in den Therapie-Kanon der Zahnmedizin gefunden. Der Rückblick über 15 Jahre Forschungspreis soll auch die "Hemmschwelle" reduzieren und Bewerber motivieren.

Zum Bericht

Statuten

Für die  Zuerkennung gilt folgendes Statut: 

1. Der Forschungspreis Vollkeramik wird für eine wissenschaftliche Arbeit aus dem Gebiet der Versorgung mit vollkeramischen Restaurationen vergeben. Im Rahmen des Themas werden klinische Untersuchungen angenommen, die auch die zahntechnische Ausführung umfassen können. Materialtechnische Untersuchungen liegen ebenfalls im Fokus der Ausschreibung. Neu zugelassen sind auch klinische Arbeiten, die sich mit der computergestützten Fertigung (CAD/CAM) und Eingliederung von Brückengerüsten, Kronen, Einlagefüllung und Implantat - Suprastrukturen befassen.

2. Die Bewertung der Arbeiten erfolgt durch den unabhängigen wissenschaftlichen Beirat der Arbeitsgemeinschaft.

3. Für den neuen Forschungspreis Vollkeramik können sich Zahnärzte sowie Wissenschaftler und Arbeitsgruppen bewerben, die in der medizinischen oder zahnmedizinischen Forschung tätig sind. Auch das ausführende Dentallabor kann als Mitglied einer Arbeitsgruppe teilnehmen.

4. Die Initiatoren des Preises begrüßen insbesondere die Bewerbung von Nachwuchswissenschaftlern.

5. Die Arbeiten sind anonym – mit einem Kennwort versehen – einzureichen. Sie dürfen auf keine Weise den Autor/das Autorenteam erkennen lassen.
Die Einreichungsfrist läuft bis zum 30. Juni 2018 .

6. Der Arbeit soll ein verschlossener Umschlag beigefügt werden, der mit dem Kennwort beschriftet ist. Darin sollen der Name und die Adresse des Autors/der Arbeitsgruppe angegeben werden.

7. Der Umschlag soll ferner eine schriftliche Erklärung enthalten, dass der Bewerber/die Bewerberin die Bedingungen für die Vergabe des Forschungspreises Vollkeramik anerkennt. 

8. Die Arbeit ist in vier Exemplaren in deutscher Sprache in publikationsreifer Form sowie im elektronischen PDF-Format einzureichen. Der Umfang sollte 20 Seiten (DINA4-Format) einschließlich Abbildungen und Literatur nicht überschreiten.

9. Die Arbeit darf nicht gleichzeitig für ein Ausschreibungsverfahren eines anderen wissenschaftlichen Preises eingereicht werden.
Es werden auch Arbeiten, die auf Dissertationsarbeiten basieren, anerkannt, wobei zur Veröffentlichung vorgesehene Arbeiten nur angenommen werden können, wenn sie nach dem 30.Juni 2018 an Dritte zur nochmaligen Publikation eingereicht werden und wenn sie in der oben angegebenen, komprimierten Form (nicht mehr als 20 Seiten Umfang) eingereicht werden.

10. Sofern die mit dem Forschungspreis Vollkeramik ausgezeichneten Arbeiten zum Zeitpunkt der Preisverleihung noch nicht veröffentlicht sind, wird deren Publikation in einer zahnmedizinischen Fachzeitschrift von der AG Keramik unterstützt. Die Nichtgewinner werden schriftlich benachrichtigt.

11. Das Recht der uneingeschränkten körperlichen Nutzung ist an die AG Keramik abzutreten.

12. Wird von einem Bewerber bei der Einreichung einer Arbeit gegen eine oder mehrere dieser Richtlinien verstoßen, so scheidet er aus der Bewertung aus.

13. Die Teilung des Preises bei gleichwertigen Arbeiten sowie die Nicht-Vergabe – wenn keine der Arbeiten preiswürdig erscheint – sind möglich.

14. Die Entscheidung des Prüfgremiums ist endgültig und erfolgt unter Ausschluss des  Rechtsweges.

Die Arbeiten sind einzureichen bei:

Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde e.V.

Postfach 1160
76308 Malsch

Te.: 0721 - 945 2929
Fax 0721 945 2930

Der Preis ist mit insgesamt 5.000,00 € dotiert.

Auschreibung für den Forschungspreis 2018

Flyer Forschungspreis 2018

Dentin-Risiko und Eingliederungsschlüssel

... das sind die Themen der prämierten Arbeiten beim Forschungs- und Videopreis 2017.
Die Gewinner kamen aus den Universitäten Göttingen, Leipzig, Kiel und Tübingen.

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Ehrung der Gewinner des Forschungs- und Videopreises 2017

Laudator Dr. Bernd Reiss stellt die Gewinner und deren Themen vor

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Antagonistenverschleiß im Fokus des Forschungspreises 2016

Der diesjährige Forschungspreis geht an zwei Autorenteams, die sich den 1. Preis teilen. Die Jury befand, dass die bearbeiteten Themen zum Verschleißverhalten von Zähnen und Werkstoffen auf einem hohen, wissenschaftlichen Niveau und somit gleichwertig sind.

Das Team an der Universität München prüfte das Verschleißverhalten von Kauflächen aus Lithiumdisilikat und aus einem CAD/CAM-Komposit. Das Team an den Universitäten Aachen und Erlangen-Nürnberg untersuchte in-vivo den Substanzverlust auf Antagonisten durch Zirkonoxid-Kronen.

Der Forschungspreis wird auf dem 16. Keramiksymposium der AG Keramik am 26. Nov. 2016 in Hamburg verliehen.

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Forschungspreis 2015 - Die Gewinner sind ermittelt

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Die Preisträger der AG Keramik stellen sich vor

Eines der Höhepunkte der gemeinsamen Jahrestagung 2014 der wissenschaftlichen Gesellschaften DGÄZ, DGZ, DGR2Z, DGPZM, DGCZ und der AG Keramik waren die Ehrungen der Preisträger für den Forschungspreis Vollkeramik und des Videofilmpreises.

Die Preisträger wurden von Dr. Bernd Reiss, Vors. der AG Keramik, vorgestellt. Ebenso wurde der Tagesbestpreis der DGCZ für das beste Tagungsreferat in der Sektion „Informatik“ verliehen.

1. Preis:

Frau Dr. Astrid von Heimendahl, Grassau, für die Arbeit
„Verbesserung des Haftverbundes von Zirkonoxidkeramik zu  Befestigungskompositen".

2. Preis:

DDr. René Steiner, Universitätsklinik für Zahnersatz und Zahnerhaltung, Innsbruck,
mit der Untersuchung 
"Unterschiede in der Polierbarkeit von Presskeramiken unter Verwendung verschiedener Keramikpoliersysteme“.

3. Preis:

Frau Dr. Merlind Becker und Dr. Gunnar Meyer, Klinik für Zahnärztliche
Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde, Kiel,für die Studie
„Vollkeramische Kronen und Brücken; eine Metaanalyse der klinischen Bewährung

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Die Preisträger kamen aus Innsbruck und Freiburg

Beachtenswerte Leistungen für Forschungspreis und Videofilm-Wettbewerb

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Forschungspreis 2012 - Haftverbund von Zirkonoxid untersucht

Der Bericht (hier klicken)

Priv.-Doz. Dr.-Ing. Ulrich Lohbauer, Universität Erlangen, 
erhielt den "Forschungspreis Vollkeramik" für sein Arbeitsteam aus der Hand von Dr. Bernd Reiss, 
1. Vorsitzender der AG Keramik.

für die Arbeit:

"Mikrostrukturelle Untersuchungen an der Grenzfläche zwischen Zirkonoxid und Verblendkeramik.“ 

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Der zweite Preis ging an die Zahnärzte Philipp Winterhalder und Christof Holberg, Labor für virtuelle Biomechanik an der Zahnklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München,

für die Arbeit:

"Besteht für grazile Keramik-Inlays ein erhöhtes Frakturrisiko?"

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Der dritte Preis wird für gleichwertige Arbeiten geteilt und geht an Frau Dr. Ulrike Beier, Universität Innsbruck,

für die Arbeit:

"Klinische Bewährung vollkeramischer Inlay- und Onlay-Restaurationen im Seitenzahnbereich“


sowie an Dr. Gerd Göstemeyer, Charité-Centrum der Humboldt-Universität Berlin,

für die Arbeit:


„Einfluss der Abkühlgeschwindigkeit auf den Haftverbund zwischen Zirkoniumdioxid und Verblendkeramik”.

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Wir gratulieren den Preisträgern für deren Engagement und die aufschluss- & informationsreichen Arbeiten.

Der Bericht über die prämierten Arbeiten:

Haftverbund von Zirkonoxid untersucht.
Abstracts der prämierten Arbeiten.    

Forschungspreisträger 2011

Dr. Ulrike Beier, Innsbruck, Österreich

“Clinical long-term evaluation and failure characteristics of 1335 all-ceramic restorations. 
Clinical performance of porcelain laminate veneers up to 20 years"

 

Dr. Markus Zaruba, Zürich, Schweiz

"New Indications for Ceramic and Composite Inlays - Proximal minimal invasive preparations with undercuts and relocation of proximal subgingival margins.”

 

Frau Dr. Ulrike Beier, Innsbruck - Zahnarzt Markus Zaruba, Zürich. 

Anerkennung für Zahnarzt Efstathios Karatzogiannis, Heidelberg.

Detaillierte Informationen.

Forschungspreisträger 2010

Dr. Martin Sasse, Kiel
„Randomisierte klinische Studie über zwei adhäsive Verbundsysteme für  einflügelige vollkeramische Adhäsivbrücken: Ergebnisse nach bis zu 34 Monaten“

Klicken Sie hier zum Bericht.

Preisträger des 9. Forschungspreises

Die Preisträger des 9. Forschungspreises stellen sich vor:

Longitudinal bewährt (zum Bericht aus DZZ)
Vollkeramik funktioniert (zum Bericht aus ZM)

8. Forschungspreis für drei prämierte Arbeiten

Der 8. Forschungspreis wurde vegeben für drei prämierte Arbeiten:

Die Preise gingen nach Erlangen, Freiburg und Köln (Bericht aus DZW)
Keramikinlays, Keramikkronen und Zirkonoxid-Implantate auf dem Prüfstand (Bericht aus DZZ)

Forschungspreisträger 2007

Prof. Dr. Roland Frankenberger, Erlangen

Chairside- vs. Labside-Keramikinlays:

Einfluss von Provisorien und Adhäsivtechnik auf Schmelzintegrität und Randqualität

Forschungspreisträger 2006

Dr. Petra Güß & Dr. Christian Stappert, Freiburg

 „Klinische Ergebnisse einer prospektiven 5-JahresStudie an extendierten Veneer-Restaurationen“

 

Katrin Marienburg & Dr. Brigitte Ohlmann, Heidelberg

„Frakturfestigkeit von vollkeramischen Freiendbrücken aus Zirkonoxid“

Forschungspreisträger 2005

Prof. Dr. Claus-Peter Ernst, Mainz

„Retentionskraft von Zirkonoxidkronen nach Thermocycling und einjähriger Wasserlagerung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Zementierungskonzepte“

Forschungspreisträger 2004

Dr. Thomas Wagner, Berlin
In-vitro.Untersuchung über die Bruchfestigkeit postendontischer Rekonstruktionen

Forschungspreisträger 2003

Dr. Andreas Bindl, Zürich, Schweiz

„Überlebensrate von CAD/CAM Seitenzahnkronen auf unterschiedliche Präparationstypen. 
Eine prospektive klinische Studie“

Forschungspreisträger 2002

Dr. Anja Posselt, Köln, 
Langzeitverweildauer von 2328 "at-chairside"-hergestellten CEREC-inlays und -Onlays

 

PD Dr. Joachim Tinschert, Aachen,
In-vitro-Untersuchung zur Dauerfestigkeit glasinfiltrierter Aluminiumoxid- und neuer Zirkonoxidkeramiken für Kronen- und Brückengerüste

Forschungspreisträger 2001

Prof. Dr. Albert Mehl, München

„Keramik oder Komposit- welches Material eignet sich besser zur Versorgung von Defekten mit geschwächten Höckern?“

Forschungspreisträger 2000

Benjamin Jelen, München
„Material- und Antagonistenverschleiß von CAD/CAM-Keramik- und Komposit-Werkstoffen für das CEREC-System“

Gunnar Saul, Berlin
In-vitro-Untersuchungen zur Bruchfestigkeit vollkeramischer Restaurationen aus Empress-I