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Qualitätszirkel der AG-Keramik – Bericht aus den Regionen – aus DZZ 4/2011

Die Qualitätssicherung der AG Keramik in der Praxis – auf regionaler Ebene  

Zahnärztliche Qualitätszirkel verfolgen das Ziel, Therapie-Erfahrungen aus der Praxis mit niedergelassenen Kollegen auszutauschen und durch Vergleichen unterschiedlicher Behandlungskonzepte bewährte Versorgungsmethoden empirisch zu festigen oder zu ergänzen.

Die AG Keramik hat sich zur Aufgabe gemacht, niedergelassenen Zahnärzten und Laborleitern bei der Nutzung bewährter vollkeramischer Restaurationsprinzipien dadurch zu beraten, dass Qualitätszirkel auf regionaler Ebene für den Erfahrungsaustausch eingerichtet werden. Die „Qualitätszirkel Vollkeramik“, und davon gibt es bereits einige im Bundesgebiet, gründen sich aus Eigeninitiativen unter Anleitung von Moderatoren und der AG Keramik. Die zahnärztlichen Teilnehmer können hierbei mit Fallberichten ihre eigenen Erfahrungen mit Vollkeramik zur Diskussion stellen und mit den Befunden aus einer mehrjährigen Praxis-Feldstudie der AG Keramik vergleichen. Die Qualitätszirkel-Treffen werden mit Fortbildungspunkten gemäß den Vorgaben der BZÄK bewertet.

Qualitätszirkel stellen im Gegensatz zur traditionellen Fortbildung (die deshalb nicht unwichtiger wird) nicht das Wissen, sondern das Handeln der Teilnehmer in den Mittelpunkt ihrer Gespräche. Das Routinehandeln wird im Qualitätszirkel möglichst transparent dargestellt, z.B. durch Vorstellen eines thematisch passenden, klinischen Falls. So kann die eigene Praxisroutine kritisch hinterfragt werden. 

Zu einem Qualitätszirkel schließen sich 6-12 Zahnärzte zusammen zum offenen Erfahrungsaustausch mit gleich gesinnten Kollegen. Meist geht die Konstituierung der Gruppe auf die Initiative eines Kollegen zurück, der mit dem Qualitätssicherungs-Konzept schon etwas vertraut ist und die weitere Gruppenarbeit als Moderator betreut. Er fungiert nicht als hierarchischer Leiter, sondern alle Teilnehmer sind gleichberechtigt und koordinieren ihre Beiträge. Die Arbeit ist geprägt von Offenheit und gegenseitigem Vertrauen. Die Gruppe trifft sich in regelmäßigen Abständen, z.B. 4mal im Jahr, zu einem ca. 2stündigen Meeting. Die inhaltliche Arbeit verläuft themenkonzentriert, d.h. die Teilnehmer einigen sich zuvor auf einen für sie relevanten Problembereich. Das können sein: Praxisorganisation, Diagnose, keramische Werkstoffe, klinische Vorgehensweise (z.B. Adhäsivtechnik).

 

Moderatoren für Qualitätszirkel  

Für die Gründung der „Qualitätszirkel Vollkeramik“ wurden Moderatoren unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, Universität Heidelberg, am Aqua-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen und der AG Keramik ausgebildet. 

Zahnärzte und Laborleiter, die an regionalen Qualitätszirkeln zur vollkeramischen Restauration teilnehmen möchten, erhalten weitere Informationen bei der AG Keramik.

Tel. 0721- 945 2929; E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailinfo@remove-this.ag-keramik.de 


In der Navigationsleiste links, finden Sie weitere Informationen zu den einzelnen Qualitätszirkeln.

Moderatorentraining für Leiter zahnärztlicher Qualitätszirkel

Moderatorentraining in Karlsruhe 02/2013

Vom 14.-16 Februar 2013 fand wieder ein Moderatorentraining für zukünftige Qualitätszirkelleiter statt.
 
Der Kurs fand im Rahmen der Fortbildungsreihe der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe statt.

Die Kursleiter waren Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, Heidelberg und Prof. Dr. Winfried Walther, Karlsruhe.

Tagungsort:  Ringhotel Mönch’s Waldhotel, Ortsteil Kapfenhardter Mühle, 75399 Unterreichenbach
 
Von Seiten der AG haben 10 Personen - 7 Zahnärzte und  3 Zahntechniker - teil genommen, die jeweils einen neuen Qualitätszirkel gründen und leiten  wollen.