Der Forschungspreis der AG Keramik

Viele neue Verfahren und praktische Hinweise, von Forschungspreisträgern erprobt und beschrieben, haben in den vergangenen 2 Jahrzehnten Eingang in den Therapie-Kanon der Zahnmedizin gefunden. Was an Forschungsarbeiten eingereicht und prämiert wurde, repräsentiert die vielfältige Entwicklung der restaurativen Zahnheilkunde und Prothetik. Ein Blick in die Themen der Preisträger zeigt, wie sich die Fragestellungen verändert und welche Entwicklungsschritte sich im Bereich der Dentalkeramik seit Anfang dieses Jahrtausends vollzogen haben.

Statuten

Für die Zuerkennung gilt folgendes Statut:

1. Der Forschungspreis der AG Keramik wird für eine wissenschaftliche Arbeit aus dem Gebiet der Versorgung mit keramischen Restaurationen
vergeben. Im Rahmen des Themas werden klinische Untersuchungen angenommen, die auch die zahntechnische Ausführung umfassen können.
Materialtechnische Untersuchungen liegen ebenfalls im Fokus der Ausschreibung. Zugelassen sind auch klinische Arbeiten, die sich mit der
computergestützten Fertigung (CAD/CAM) und Eingliederung von Brückengerüsten, Kronen, Einlagefüllungen und Implantat-Suprastrukturen befassen.

2. Die Bewertung der Arbeiten erfolgt durch den unabhängigen wissenschaftlichen Beirat der Arbeitsgemeinschaft.

3. Für den Forschungspreis können sich Zahnärzte sowie Wissenschaftler und Arbeitsgruppen bewerben, die in der medizinischen oder zahnmedizinischen
Forschung tätig sind. Auch das ausführende Dentallabor kann als Mitglied einer Arbeitsgruppe teilnehmen.

4. Die Initiatoren des Preises begrüßen insbesondere die Bewerbung von Nachwuchswissenschaftlern.

5. Die Arbeit ist postalisch (ohne Einschreiben) in 4 Exemplaren in deutscher oder englischer Sprache sowie im PDF-Format (auf Datenträger oder über
das Internet) einzureichen. Der Umfang sollte 20 Seiten (DIN A4-Format) einschließlich Abbildungen und Literatur nicht überschreiten.

6. Die Arbeiten sind anonym – mit einem Kennwort versehen – bis zum 30. Juni 2021 einzureichen.
Sie dürfen auf keine Weise den Autor/ das Autorenteam erkennen lassen.

7. Der Arbeit soll ein verschlossener Umschlag beigefügt werden, der mit dem Kennwort beschriftet ist. Darin sollen der Name und die Adresse des Autors/
der Arbeitsgruppe angegeben werden.

8. Der Umschlag soll ferner eine schriftliche Erklärung enthalten, dass der Bewerber/die Bewerberin die Bedingungen für die Vergabe des Forschungspreises
anerkennt.

9. Die Arbeit darf nicht gleichzeitig für ein Ausschreibungsverfahren eines anderen wissenschaftlichen Preises eingereicht werden. Es werden auch
Arbeiten, die auf Dissertationsarbeiten basieren, anerkannt, wobei zur Veröffentlichung vorgesehene Arbeiten nur angenommen werden können,
wenn sie nach dem 30. Juni 2021 an Dritte zur nochmaligen Publikation eingereicht werden und wenn sie in der oben angegebenen, komprimierten
Form (nicht mehr als 20 Seitenumfang) eingereicht werden.

10. Sofern die mit dem Forschungspreis ausgezeichneten Arbeiten zum Zeitpunkt der Preisverleihung noch nicht veröffentlicht sind, wird deren Publikation
in einer zahnmedizinischen Fachzeitschrift von der AG Keramik unterstützt. Die Nichtgewinner werden schriftlich benachrichtigt.

11. Das Recht der uneingeschränkten körperlichen Nutzung ist an die AG Keramik abzutreten.

12. Wird von einem Bewerber bei der Einreichung einer Arbeit gegen eine oder mehrere dieser Richtlinien verstoßen, so scheidet er aus der Bewertung aus.

13. Die Teilung des Preises bei gleichwertigen Arbeiten sowie die Nicht-Vergabe, wenn keine der Arbeiten preiswürdig erscheint, sind möglich.

14. Die Entscheidung des Prüfgremiums ist endgültig und erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges.

Die Arbeiten sind einzureichen bei:

Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde e.V.

Postfach 11 60
76308 Malsch

Te.: 0721 - 945 2929
Fax 0721 - 945 2930

Der Preis ist mit insgesamt 5.000,00 € dotiert, der Jubiläumspreis im Jahr 2021 ist mit 10.000 € dotiert

20. AG Keramik Forschungspreis neu ausgeschrieben

Mit dem "Forschungspreis der AG Keramik" werden seit über 2 Jahrzehnten wissenschaftliche Arbeiten prämiert, die Maßstäbe setzen. Nachdem der Preis im vergangenen Jahr zum ersten Mal in seiner Geschichte nicht vergeben werden konnte, schreibt die AG Keramik nun den „20. Jubiläumspreis 2021“ neu aus und dotiert ihn mit insgesamt 10.000 Euro.

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AG Keramik Forschungs- und Videopreis 2020 nicht vergeben

Zum ersten Mal in der Geschichte des angesehenen Forschungspreises der AG Keramik hat die Jury beschlossen, keinen Preis zu vergeben. Dr. Bernd Reiss, Vorsitzender der AG Keramik: „Wir hatten Einsendungen mit hohem Potenzial (…). Allerdings erreichten sowohl die klinischen als auch die Laborstudien aus unserer Sicht nicht das praxisrelevante oder direkt umsetzbare wissenschaftliche Innovationspotential, welches die prämierten Arbeiten der letzten Jahre auszeichnete.“

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Forschungspreis der AGK 2019 prämiert Studie zu Teilkronen aus ZLS-Keramik

Den ersten Forschungspreis erhielt das Autorenteam PD Dr. Sven Rinke M.Sc. und Dr. Tim Hausdörfer, Göttingen, sowie Prof. Dr. Dirk Ziebolz. Damit zeichnete die Jury die „5-Jahres-Untersuchung von Teilkronen mit verschiedenen Wandstärken aus ZLS-Keramik“ aus. Mit dieser prospektiven Studie untersuchte das Team das Frakturrisiko beim Unterschreiten von Mindeststärken. Zum ersten Mal konnte belegt werden, dass mit hochfesten glaskeramischen Werkstoffen okklusale Schichtstärken auf 1mm reduziert werden können.

Dentin-Risiko und Eingliederungsschlüssel

... das sind die Themen der prämierten Arbeiten beim Forschungs- und Videopreis 2017.
Die Gewinner kamen aus den Universitäten Göttingen, Leipzig, Kiel und Tübingen.

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Ehrung der Gewinner des Forschungs- und Videopreises 2017

Laudator Dr. Bernd Reiss stellt die Gewinner und deren Themen vor

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Antagonistenverschleiß im Fokus des Forschungspreises 2016

Der diesjährige Forschungspreis geht an zwei Autorenteams, die sich den 1. Preis teilen. Die Jury befand, dass die bearbeiteten Themen zum Verschleißverhalten von Zähnen und Werkstoffen auf einem hohen, wissenschaftlichen Niveau und somit gleichwertig sind.

Das Team an der Universität München prüfte das Verschleißverhalten von Kauflächen aus Lithiumdisilikat und aus einem CAD/CAM-Komposit. Das Team an den Universitäten Aachen und Erlangen-Nürnberg untersuchte in-vivo den Substanzverlust auf Antagonisten durch Zirkonoxid-Kronen.

Der Forschungspreis wird auf dem 16. Keramiksymposium der AG Keramik am 26. Nov. 2016 in Hamburg verliehen.

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Forschungspreis 2015 - Die Gewinner sind ermittelt

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Die Preisträger der AG Keramik stellen sich vor

Eines der Höhepunkte der gemeinsamen Jahrestagung 2014 der wissenschaftlichen Gesellschaften DGÄZ, DGZ, DGR2Z, DGPZM, DGCZ und der AG Keramik waren die Ehrungen der Preisträger für den Forschungspreis Vollkeramik und des Videofilmpreises.

Die Preisträger wurden von Dr. Bernd Reiss, Vors. der AG Keramik, vorgestellt. Ebenso wurde der Tagesbestpreis der DGCZ für das beste Tagungsreferat in der Sektion „Informatik“ verliehen.

1. Preis:

Frau Dr. Astrid von Heimendahl, Grassau, für die Arbeit
„Verbesserung des Haftverbundes von Zirkonoxidkeramik zu  Befestigungskompositen".

2. Preis:

DDr. René Steiner, Universitätsklinik für Zahnersatz und Zahnerhaltung, Innsbruck,
mit der Untersuchung 
"Unterschiede in der Polierbarkeit von Presskeramiken unter Verwendung verschiedener Keramikpoliersysteme“.

3. Preis:

Frau Dr. Merlind Becker und Dr. Gunnar Meyer, Klinik für Zahnärztliche
Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde, Kiel,für die Studie
„Vollkeramische Kronen und Brücken; eine Metaanalyse der klinischen Bewährung

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Die Preisträger kamen aus Innsbruck und Freiburg

Beachtenswerte Leistungen für Forschungspreis und Videofilm-Wettbewerb

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Forschungspreis 2012 - Haftverbund von Zirkonoxid untersucht

Der Bericht (hier klicken)

Priv.-Doz. Dr.-Ing. Ulrich Lohbauer, Universität Erlangen, 
erhielt den "Forschungspreis Vollkeramik" für sein Arbeitsteam aus der Hand von Dr. Bernd Reiss, 
1. Vorsitzender der AG Keramik.

für die Arbeit:

"Mikrostrukturelle Untersuchungen an der Grenzfläche zwischen Zirkonoxid und Verblendkeramik.“ 

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Der zweite Preis ging an die Zahnärzte Philipp Winterhalder und Christof Holberg, Labor für virtuelle Biomechanik an der Zahnklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München,

für die Arbeit:

"Besteht für grazile Keramik-Inlays ein erhöhtes Frakturrisiko?"

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Der dritte Preis wird für gleichwertige Arbeiten geteilt und geht an Frau Dr. Ulrike Beier, Universität Innsbruck,

für die Arbeit:

"Klinische Bewährung vollkeramischer Inlay- und Onlay-Restaurationen im Seitenzahnbereich“


sowie an Dr. Gerd Göstemeyer, Charité-Centrum der Humboldt-Universität Berlin,

für die Arbeit:


„Einfluss der Abkühlgeschwindigkeit auf den Haftverbund zwischen Zirkoniumdioxid und Verblendkeramik”.

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Wir gratulieren den Preisträgern für deren Engagement und die aufschluss- & informationsreichen Arbeiten.

Der Bericht über die prämierten Arbeiten:

Haftverbund von Zirkonoxid untersucht.
Abstracts der prämierten Arbeiten.    

Forschungspreisträger 2011

Dr. Ulrike Beier, Innsbruck, Österreich

“Clinical long-term evaluation and failure characteristics of 1335 all-ceramic restorations. 
Clinical performance of porcelain laminate veneers up to 20 years"

 

Dr. Markus Zaruba, Zürich, Schweiz

"New Indications for Ceramic and Composite Inlays - Proximal minimal invasive preparations with undercuts and relocation of proximal subgingival margins.”

 

Frau Dr. Ulrike Beier, Innsbruck - Zahnarzt Markus Zaruba, Zürich. 

Anerkennung für Zahnarzt Efstathios Karatzogiannis, Heidelberg.

Detaillierte Informationen.

Forschungspreisträger 2010

Dr. Martin Sasse, Kiel
„Randomisierte klinische Studie über zwei adhäsive Verbundsysteme für  einflügelige vollkeramische Adhäsivbrücken: Ergebnisse nach bis zu 34 Monaten“

Klicken Sie hier zum Bericht.

Preisträger des 9. Forschungspreises

Die Preisträger des 9. Forschungspreises stellen sich vor:

Longitudinal bewährt (zum Bericht aus DZZ)
Vollkeramik funktioniert (zum Bericht aus ZM)

8. Forschungspreis für drei prämierte Arbeiten

Der 8. Forschungspreis wurde vegeben für drei prämierte Arbeiten:

Prof. Dr. Roland Frankenberger, Erlangen
Chairside- vs. Labside-Keramikinlays – Einfluss von Provisorien und Adhäsivtechnik auf die Schmelzintegrität und Randqualität

Dr. Bianca Steeger, Uni Köln
Überlebenszeit-Analyse und klinische Nachuntersuchung vollkeramischer Einzelkronen

Dr. Constanze Müller, Uni Freiburg
Aluminiumoxid-verstärktes Zirkonoxid als Implantatwerkstoff

 Zum Bericht aus DZW
Keramikinlays, Keramikkronen und Zirkonoxid-Implantate auf dem Prüfstand (Bericht aus DZZ)

Forschungspreisträger 2007

Dr. Petra Güß & Dr. Christian Stappert, Freiburg

 „Klinische Ergebnisse einer prospektiven 5-JahresStudie an extendierten Veneer-Restaurationen“

 

Katrin Marienburg & Dr. Brigitte Ohlmann, Heidelberg

„Frakturfestigkeit von vollkeramischen Freiendbrücken aus Zirkonoxid“

Forschungspreisträger 2006

Prof. Dr. Claus-Peter Ernst, Mainz

„Retentionskraft von Zirkonoxidkronen nach Thermocycling und einjähriger Wasserlagerung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Zementierungskonzepte“

Forschungspreisträger 2005

Dr. Thomas Wagner, Berlin
In-vitro.Untersuchung über die Bruchfestigkeit postendontischer Rekonstruktionen

Forschungspreisträger 2004

Dr. Andreas Bindl, Zürich, Schweiz

„Überlebensrate von CAD/CAM Seitenzahnkronen auf unterschiedliche Präparationstypen. 
Eine prospektive klinische Studie“

Forschungspreisträger 2003

Dr. Anja Posselt, Köln, 
Langzeitverweildauer von 2328 "at-chairside"-hergestellten CEREC-inlays und -Onlays

 

PD Dr. Joachim Tinschert, Aachen,
In-vitro-Untersuchung zur Dauerfestigkeit glasinfiltrierter Aluminiumoxid- und neuer Zirkonoxidkeramiken für Kronen- und Brückengerüste

Forschungspreisträger 2002

Prof. Dr. Albert Mehl, München

„Keramik oder Komposit- welches Material eignet sich besser zur Versorgung von Defekten mit geschwächten Höckern?“

Forschungspreisträger 2001

Benjamin Jelen, München
„Material- und Antagonistenverschleiß von CAD/CAM-Keramik- und Komposit-Werkstoffen für das CEREC-System“

Gunnar Saul, Berlin
In-vitro-Untersuchungen zur Bruchfestigkeit vollkeramischer Restaurationen aus Empress 1